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Den Übergang meistern                                            

Die Zeit vor und nach der Pension selbst gestalten

Dkfm. Elisabeth Stieger, Prof. Dr. Leopold StiegerUnsere Generation ist anders als die unserer Eltern und Großeltern. Wenn diese in Pension gegangen sind, dann "haben sie es sich verdient", waren schon ausgelaugt, müde und oft bald pflegebedürftig. Heute stehen uns zusätzlich 10 bis 20 Jahre zur Verfügung. Durch bessere Vorsorge (sowohl finanziell als auch gesundheitlich) werden die „gewonnenen“ Jahre wertvoll , geprägt von Fitness, Energie, Wissen und Selbstvertrauen.
Aber: „Der wohlverdiente Ruhestand“ kann auch gefährlich sein. Der Ausspruch: „Ich freue mich schon so auf die Pension“ mündet für viele oft dramatisch in der Frage: Wer braucht mich noch? Die Antworten: „Ich habe so viele Hobbies, ich habe so viele Enkel…“ greift oft nicht, vor allem nicht auf Dauer, weil die Sinnfrage vielfach unbeantwortet bleibt.

Zielsetzung für die Person

Immer mehr zeigt sich, dass die oben zitierten Antworten nicht wirklich tief genug gehen, nicht genug herausfordernd sind. Die „geschenkte“ Zeit und das Bewusstsein über die gesammelten Erfahrungen  suchen nicht einen Safe zur Aufbewahrung, sondern eine Anwendungsmöglichkeit, eine Herausforderung als Zeichen, gebraucht und ge-wert-schätzt zu werden. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Viele Menschen scheuen davor zurück, an die Zeit nach der Pensionierung zu denken. Soziologen vermuten, dass dadurch der Tod „gedanklich“ unweigerlich näher rückt. Nicht daran denken, verdrängen, ist eine verbreitete Devise, aber sie schützt nicht vor Leere und dem Gefühl der Nutzlosigkeit.

Die Talente eines Menschen sind sein Besitz, die Nutzung derselben führt zu Befriedigung und Freude. Nachdenken und die Zeit nachher planen ist nicht bereits der Ruf nach dem Priester mit der letzten Ölung, sondern eine weitere große Chance für sich selbst.

Zielsetzung für die Unternehmen

Unternehmen werden (aus wirtschaftlichen Notwendigkeiten) ältere Mitarbeiter länger beschäftigen müssen als in den letzten Jahren. Einerseits werden sie gesetzlich dazu gedrängt (hohe Abschlagszahlungen drohen bei Frühpensionierung), andererseits ist es vom Standpunkt „Wissensmanagement“ aus gesehen von Vorteil, weil diese Menschen etwas wissen, was deren Nachfolger nicht automatisch ernten.
Das Gespräch Vorgänger und Nachfolger steckt durchgängig in den Kinderschuhen. Was muss von Seiten eines Unternehmens geboten werden, dass dieses Gespräch gelingt, sich ein Dialog entwickelt,  Wissen nicht mitgenommen, sondern weitergereicht wird und eine positive Einstellung das Verhältnis zur Firma prägt? Und: wie kann die Arbeit im Laufe eines Arbeitslebens sukzessive an das wachsende Alter angepasst werden, indem das genützt wird, was wächst und mehr wird.

Frage an die Teilnehmer

Möglicherweise kümmert sich ja niemand um Sie, wie Sie die letzte Zeit im Unternehmen und Ihr Leben nach der Pensionierung gestalten werden. Es bleibt Ihrer Initiative überlassen, ob Sie etwas tun oder warten, dass jemand etwas mit Ihnen tut. Für den älteren Menschen heißt dies, sich selbst mit seinem Leben und dem Sinn desselben zu befassen.

Workshop-Zielsetzung

Die Teilnehmer übernehmen die Verantwortung für die Gestaltung des neuen Lebensabschnittes selbst, wissen aber, wie sie dabei auf Interessen ihres Unternehmens stoßen können. Transition bedeutet, den Übergang bewusst vorzubreiten, zu gestalten und zu vollbringen

Inhalte

  • Die einzelnen Lebensphasen und die neue Zeitspanne
  • Motivpalette, warum es sich lohnt: für den Einzelnen und für das Unternehmen
  • Inputs zu den eigenen Gestaltungs-Spielräumen
  • Aktive und passive Strategien des Vorgehens
  • Bewusstmachung der eigenen Stärken zum persönlichen Chancen-Management
  • Einbeziehung von Partnerschaften
  • Modelle und mögliche Konstrukte dieses Überganges

Methode

Thematischer Einstieg und Inputs, Gespräche mit Planungs-Partner, Zeit für Eigenreflexion, Austausch in der Gruppe, Nutzung von Kloster-Atmosphäre und Natur.

Teilnehmerkreis

Ausschließlich selbst Betroffene, Suchende auf dem Weg zur Gestaltung ihres eigenen Überganges. Ein bis maximal 3 Jahre vor der geplanten Pensionierung empfehlenswert. 

Trainer

Prof. Dr. Leopold Stieger, Wien,  seit mehr als 3 Jahrzehnten selbständiger Unternehmer, Pionier der Personalentwicklung in Österreich.
Dkfm. Elisabeth Stieger, Wien, war früher Geschäftsführerin der Firma Neuland.
Sie sind Eltern von 4 Söhnen, die nunmehr die einzelnen Unternehmensteile als Geschäftsführer übernommen haben und überzeugt, dass Menschen in diesem neuen Lebensabschnitt die Welt (ein wenig) verändern können.  

Termine, Kosten und Organisation

25. -26. November 2010, Stift Vorau -> zur Anmeldung

7. - 8. Juni 2010, Stift Vorau -> zur Anmeldung


Beginn am ersten Tag um 10 Uhr, Ende am letzten Tag um ca. 17 Uhr.
Teilnahmegebühr: Euro 970,-- zuzüglich 20 % USt und Aufenthaltskosten.

Reduzierte Gebühr für Privatpersonen erfahren Sie unter: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie sie sehen können oder 0660-8885150

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